Von den ersten Mietverträgen zum eigenen Vertragsstandard

Mit dem Wachstum von POHA wurde auch ein eigener Standard für künftige Mietverträge notwendig. Gemeinsam haben wir die wesentlichen Positionen erarbeitet und daraus einen Mustermietvertrag für die weitere Expansion entwickelt.

  • Mandant POHA HOUSE
  • Sache Mustermietvertrag
  • Assetklasse Co-Living
  • Projektdauer ~ 3 Monate
Wen wir beraten haben

Der Mandant.

POHA ist ein wachsender Co-Living-Betreiber, der Wohnkonzepte an verschiedenen Standorten in Deutschland entwickelt und betreibt. Das Konzept verbindet professionell bewirtschafteten Wohnraum mit Gemeinschaftsflächen und einem starken Fokus auf Community.

Die Aufgabe

Worum es ging.

Mit dem Wachstum von POHA entstand der Bedarf nach einem Mustermietvertrag, der als verlässliche Grundlage für künftige Standorte dienen konnte. Als junges Unternehmen hatte POHA viele der rechtlichen, wirtschaftlichen und operativen Positionen, die einem solchen Muster zugrunde liegen, jedoch noch nicht abschließend definiert.

Unsere Aufgabe bestand deshalb nicht einfach darin, einen Mietvertrag zu entwerfen. Gemeinsam mit POHA haben wir zunächst erarbeitet, wie der eigene Vertragsstandard aussehen soll und dabei rechtliche Absicherung, operative Anforderungen und die wirtschaftlichen Realitäten künftiger Verhandlungen zusammengebracht.

Unser Vorgehen

Der Ablauf, Schritt für Schritt.

  1. Bestandsaufnahme

    Analyse der bestehenden Mietverträge und Identifikation wiederkehrender Regelungen und offener Themen.

  2. Stakeholder-Befragung

    Digitaler Fragebogen zur Erfassung der rechtlichen, wirtschaftlichen und operativen Anforderungen der relevanten Stakeholder.

  3. Erster Entwurf

    Überführung der ersten Positionen und Anforderungen in einen ersten Entwurf des Mustermietvertrags.

  4. Workshop

    Diskussion und Abstimmung der wesentlichen Vertragspositionen und offenen Fragen.

  5. Überarbeitung des Entwurfs

    Einarbeitung der Workshop-Ergebnisse und Weiterentwicklung des Vertragsmusters.

  6. Review-Workshop

    Besprechung des überarbeiteten Entwurfs und finale Abstimmung der noch offenen Punkte.

  7. Finalisierung

    Finalisierung des Mustermietvertrags einschließlich der erforderlichen Abstimmung mit den Steuerberatern.

  8. Anlagen

    Entwicklung und Erstellung der zum Mustermietvertrag gehörenden Anlagen.

Was sich geändert hat.

Vorher
Page 1 of the previous POHA lease agreement.
Page 3 of the previous POHA lease agreement.
Nachher
Page 1 of the rewritten POHA lease standard.
Page 2 of the rewritten POHA lease standard.
Page 3 of the rewritten POHA lease standard.

Vorher und nachher

Das Ergebnis

Von bestehenden Verträgen zum eigenen Standard.

Die ersten Mietverträge von POHA waren individuell verhandelt und nie als einheitlicher Standard gedacht.

Das neue Muster führt die gemeinsam entwickelten rechtlichen, wirtschaftlichen und operativen Positionen in einem konsistenten Dokument zusammen und greift zugleich die Marke, Sprache und Arbeitsweise von POHA auf.

Damit verfügt POHA heute über eine klare und einheitliche Grundlage für künftige Mietvertragsverhandlungen, die zugleich genügend Spielraum für den jeweiligen Standort und Deal lässt.

FAQ

Fragen zu dieser Art von Mandaten.

  • Wann brauche ich einen (neuen) Mustermietvertrag?

    Nicht nur dann, wenn bislang überhaupt kein Muster existiert. Ein neuer oder grundlegend überarbeiteter Mustermietvertrag kann auch sinnvoll sein, wenn das Unternehmen wächst, sich operative oder wirtschaftliche Anforderungen verändern, bestehende Verträge die eigene Verhandlungsposition nicht mehr abbilden oder sich über die Zeit unterschiedliche Versionen entwickelt haben. Dann lohnt es sich, nicht nur den Vertragstext, sondern auch die dahinterstehenden Standards neu zu betrachten.

  • Wie lange dauert die Entwicklung eines Mustermietvertrags?

    Bei POHA hat der Prozess von der Bestandsaufnahme bis zum finalen Muster etwa drei Monate gedauert. Wie viel Zeit erforderlich ist, hängt insbesondere von der Ausgangslage, der Zahl der beteiligten Stakeholder und dem erforderlichen internen Abstimmungsbedarf ab.

  • Wie viel Standardisierung ist möglich, wenn jede Immobilie und jeder Vermieter anders ist?

    Ein Mustermietvertrag soll Flexibilität nicht ausschließen. Er definiert die Positionen, die möglichst einheitlich gelten sollen, und lässt zugleich Raum für die Besonderheiten der Immobilie, des jeweiligen Deals und der Verhandlung. Entscheidend ist, bewusst festzulegen, was Standard sein soll und wo Flexibilität erforderlich oder gewünscht ist.

  • Wer sollte an der Entwicklung eines Mustermietvertrags beteiligt sein?

    Ein guter Mustermietvertrag sollte mehr als nur die rechtliche Perspektive abbilden. Je nach Unternehmen sollten beispielsweise Geschäftsführung, Real Estate oder Expansion, Operations, Finance und Tax einbezogen werden. Werden diese Perspektiven frühzeitig zusammengebracht, entsteht ein Muster, das nicht nur rechtlich funktioniert, sondern auch zur täglichen Praxis passt.

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